Hier in unserem Informationsbereich können Sie sich vorab über gewisse Themen informieren.

Wenn Sie mehr wissen möchten oder etwas was hier nicht aufgeführt ist, dann melden Sie sich bitte.

Wir beraten Sie gerne.

Anfragen / Angebote / Durchführung

Anfragen

werden jeder Zeit, so schnell wie möglich, bearbeitet und beantwortet. Es geht in der Regel keine Anfrage vergessen. Die Dauer der Bearbeitung hängt stark mit der aktuellen Auslastung zusammen.

 

Angebote

Wir versuchen hier auf unserer Internetseite schon mal einen Überblick über die Möglichkeiten und Kosten zu schaffen.

Wenn Sie Interesse haben, dass wir für Sie die Arbeiten durchführen sollen, erstellen wir Ihnen natürlich ein auftragsbezogenes Angebot.

Die Dauer, bis Sie das Angebot bekommen, hängt davon ab, was Sie haben möchten. Wenn Sie etwas aus dem Standard-Programm haben möchten, bekommen Sie in der Regel ein Angebot innerhalb 1 bis 3 Wochen.

Wenn es sich um Design-Elemente / Türen, Sonderelemente, usw. handelt, kann es bis zu 3 bis 5 Wochen dauern. Dies hängt damit zusammen, dass sich die Lieferanten / Hersteller auch schon +/- 2 Wochen für ein Angebot Zeit nehmen.

 

Durchführung

Wenn Sie sich entschlossen haben, dass wir Ihre Türen und Elemente liefern sollen, können Sie mit einer Lieferung und/oder Montage je nach Produkt mit folgenden Zeiten rechnen.

Nach Auftragsklarheit und Erhalt der Anzahlung von 1/3 des Auftragswertes:

Standard Lagermaterial 2 bis 4 Wochen

Sonderanfertigungen / Bestellware 3 bis 8 Wochen

Ein Montagetermin im aufgeführten Zeitraum setzt voraus, dass das Material geliefert wird, Sie Zeit haben und die Montagebedingungen gegeben sind und wir auch Liefer- und Montagekapazität haben.

Alle Termine sind immer nur ca.! Wir übernehmen keine Haftung und Kosten bei nicht Einhalt von Lieferzeiten!

Schmutz bei der Durchführung

Es ist immer etwas problematisch, wenn handwerkliche Arbeiten durchgeführt werden, wenn man dabei wohnt.

Je nach Arbeiten entsteht mal mehr oder weniger an Staub und Dreck. Diese Verschmutzungen richten sich auch nach der Art des Ursprungs. Stein- und Betonstaub sind in der Regel unangenehmer als Holzstaub.

Die Handwerker-Regel besagt, dass eine Baustelle Besenrein (nur mit dem Besen gereinigt) hinterlassen wird.

Wir handhaben eine Kombination zwischen Besen und Staubsauger und versuchen so gut es geht beim Arbeiten wenig Staub entstehen zu lassen.

Dies können wir aber nicht verhindern.

 

Es gibt technische Einrichtungen, um Staub und Schmutz von gewissen Wohnbereichen fernzuhalten. Wenn Sie dies wünschen, können wir dies besorgen und einrichten, dies wird dann extra berechnet.

Alternativ ist unsere Empfehlung nach einer Handwerkerleistung mit Schmutzaufkommen einen Haus-/Wohnungsputz einzuplanen, da die Erfahrung zeigt, dass es immer etwas Staub gibt, der sich irgendwo ablegt.

Wir können Ihnen auch eine Putzfirma auf Ihre Kosten besorgen.

Wartung und Prüfung

 

Heizungen, Autos, usw. werden regelmässig überprüft und gewartet. Bei Türen, Fenstern, Möbelbeschlägen, usw. ist dies nicht der Fall.

Wenn es Standard-Türen und Elemente im Wohnbereich sind, kommt man ohne Wartung schon mal hin. Wobei die Beschlagshersteller darauf hinweisen, die Beschläge einmal im Jahr zu warten. Wir übernehmen auch gerne die jährliche Wartung in Ihrem Haus und Liegenschaft.

Sie können Ihre Türen und Elemente einmal im Jahr selbst etwas genauer anschauen, sie ölen und bei Funktionstörungen (schleifen, klemmen, usw.) uns rufen.

Je früher man eine Störung behebt, um so geringer bleibt der kommende Schaden durch Abplatzungen, Totalausfall, usw.

 

Wenn es Türen und/oder Elemente mit Türschliessern sind, sollte man sie auf alle Fälle jährlich überprüfen. Besonders, wenn der Schliesser im Außenbereich und/oder an einer Aussentür montiert ist. Aufgrund, dass die Schliesser mit Öl arbeiten und durch die termischen Veränderungen, kann es sein, dass die Funktion beim Jahreszeitenwechsel nicht mehr wie gewünscht ist.

 

Funktionstüren wie Rauch- und/oder Brandschutztüren sollten auch einmal im Jahr überprüft werden, ob die Funktion einwandfrei gegeben ist und der gewünschte Schutz besteht.

 

Funktionstüren mit Feststellanlagen müssen monatlich und jährlich überprüft und gewartet werden. Dies wird auch dokumentiert im Prüfbuch des Elementes.

 

Alle Wartungs- und Prüfungsarbeiten können wir für Sie übernehmen. Bei Interesse beraten wir Sie gerne und erstellen Ihnen ein Angebot für einen Wartungsvertrag.

Klimaklasse

Die Klimaklasse gibt an, was eine Tür min. an Temperaturunterschied und Luftfeuchtigkeit zwischen zwei Räumen aushalten muß, ohne Schaden zu nehmen.

( Werte aus der Tabelle 4, RAL-GZ 426 Juli2010: Vergleich der Prüfklimate )

 

Klimaklasse I

Seite 1 // Lufttemperatur 23grad +/- 2grad // Rel.Feuchte (U) 30% +/-5%

Seite 2 // Lufttemperatur 18grad +/- 2grad // Rel.Feuchte (U) 50% +/-5%

 

Klimaklasse II

Seite 1 // Lufttemperatur 23grad +/- 2grad // Rel.Feuchte (U) 30% +/-5%

Seite 2 // Lufttemperatur 13grad +/- 2grad // Rel.Feuchte (U) 65% +/-5%

 

Klimaklasse III

Seite 1 // Lufttemperatur 23grad +/- 2grad // Rel.Feuchte (U) 30% +/-5%

Seite 2 // Lufttemperatur 3grad +/- 2grad // Rel.Feuchte (U) 85% +/-5%

 

Einbruchschutz

Türen und Fenster können so konstruiert sein, dass sie einen erhöhten Einbruchschutz bieten. Man spricht auch von einbruchhemmenden Türen und Fenstern. Einbruchhemmend daher, weil man alles irgendwann auf bekommt. Hier spielt der Faktor Zeit, Kenntnis und Einbruchswerkzeugausstattung eine Rolle.

Um Türen und Fenster bewerten zu können, gibt es hierfür die Widerstandsklassen. Für jede Widerstandklasse gibt es eine Zeit und Werkzeug Vorgabe mit der eine Fachkraft versucht eine Tür oder Fenster zu öffnen. Wenn es der Fachkraft  nicht gelingt in dieser Zeit die Tür oder das Fenster zu öffnen, dann hat dieses Tür- / Fenster-Modell die Zulassung dieser Widerstandsklasse erreicht.

Die Widerstandsklassen sind:

  • RC 1 N (neu)
  • RC 2 N (neu)
  • RC 2 (alt WK2)
  • RC 3 (alt WK3) bis RC 6 (alt WK6)

Bei Wohnungseingangstüren ist üblich RC2 (alt WK2). Das bedeutet, dass die Tür / Element min. 3 Minuten stand hält, wenn versucht wird mit einem Keil, Schraubendreher und einer Zange diese auf zu bekommen.

( Daten aus der EN1627, Ausgabe .09.2011 )

 

Türen und/oder andere Bau-Elemente ohne RC (WK) Prüfung, bieten je nach Ausführung auch einen hohen Einbruchschutz. Dies kann nur nicht garantiert werden, weil diese Elemente nicht geprüft sind.

Geprüfte Elemente kosten in der Regel auch mehr auf Grund der regelmässigen Prüfung und vorgeschriebenen Kontrollen. Daher gibt es auch Hersteller, die ihre Produkte auszeichnen mit "gleichwertig" RC (WK) geprüft.

 

Schallschutz

Schall ist eines der schwersten zu isolierenden Notwendigkeiten. Da jeder immer mit Schall in Berührung kommt und jeder es auch anders wahr nimmt. Um einen Grundschutz vor Schall und Lärm zu haben, gibt es Regeln, die in verschiedenen DINen und Bauordnungen nieder geschrieben sind.

 

Schallschutz im Hochbau ist in der DIN 4109 geregelt. Die hier gemachten Angaben sind nur ein Auszug und geben nur die Standard Werte und Vorgaben wieder.

Gewisse Bausituationen, Wünsche und Notwendigkeiten ergeben auch andere Vorschriften und/oder Möglichkeiten.

 

Schallschutzklasse 1

Mindestanforderung 27dB

Diese Klasse müssen Türen haben, die z.B. ein Treppenhaus und ein Flur trennen.

 

Schallschutzklasse 2

Mindestanforderungen 32dB

Diese Klasse müssen Türen haben, die z.B. als Behandlungsräume, Gästezimmer, Unterrichtsräume genutzt werden.

 

Schallschutzklasse 3

Mindestanforderung 37dB

Diese Klasse müssen Türen haben, wenn diese z.B. ein Treppenhaus mit dahinter liegendem Wohnraum trennen oder auch die Türen von Untersuchungs- und Sprechzimmern.

 

Es gibt auch noch höhere Schallschutzklassen, die Klasse 1 bis 3 sind die Klassen, die in der Regel im Wohnungsbau und Standard Gewerbebereich verbaut werden. Bei höherem Anspruch informieren wir Sie gerne.

Mechanische Beanspruchungsklassen

Je nach dem, um was für ein Bauteil es bei der Tür geht, gibt es verschiedene Prüfungen und Einteilungen.

Wenn für Ihre Situation eine besondere Anforderung vorliegt, dann setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.

 

Beanspruchungsklassen der Güterichtlinien "Tür und/oder Zarge"

Diese beziehen sich auf die Tür und/oder das Element

N = normale Beanspruchung

M = mittlere Beanspruchung

S = schwere Beanspruchung

E = extreme Beanspruchnung

 

Benutzungskategorien "Beschläge"

Diese finden Anwendung bei den Beschlägen

Klasse 1 = mittlere Benutzung durch Personen, die mit Sorgfalt die Beschläge nutzen. z.B. Innentüren in Wohnungen und Wohnhäusern "Privat-Bereich"

Klasse 2 = mittlere Benutzung, wo ein gewisses Risiko der falsch Anwendung besteht  z.B. Innentüren von Bürogebäuden. Zugkraft 1.500N.

Klasse 3 = häufige Benutzung und hohes Risiko zur falschen Anwendung z.B. Innentüren in Bürogebäuden mit Publikumsverkehr. Zugkraft 2.500N

Klasse 4 = hohe Belastung der Beschläge durch Gewaltanwendung und Sachbeschädigung. z.B. Fußballstadion, öffentliche Toiletten, usw.

 

Rauch- und Brandschutztüren

Rauch- und Brandschutztüren gibt es in den verschiedensten Ausführungen. Angefangen, dass es reine Rauchschutztüren oder Brandschutztüren gibt. Aber ebenso als Kombination Brand- und Rauchschutztür.

Die Türen und/oder Elemente können aus Stahl sein oder auch aus Holz (Holzwerkstoffen). Auch eine Kombination Stahlzarge und Holztür ist möglich.

 

Die Standard verbauten Brandschutz -Türen / -Elemente sind T30 und T90. Das T steht füt Tür und die 30 oder 90 steht für die Minuten, wie lange die Tür verhindert bis das Feuer durchdringt. Diese Türen sind auch immer mit einer Blechplakette im Falz auf der Bandseite gekennzeichnet. Diese Plakette darf auch nicht entfernt werden, sonst verliert die Tür / Element ihre Zulassung.

 

Rauchschutztüren werden ebenso mit einer Plakette gekennzeichnet mit der Bezeichnung RS. Rauch ist auch das gefährlichste bei einem Feuer, denn ca. 95% der Brandtoten sind an einer Rauchvergiftung gestorben.

Daher sind auch Rauchmelder sehr wichtig!

 

Das besondere was eine Rauchschutztür und/oder Brandschutztür auszeichnet und was jeder mitbekommt ist, dass sich solche Türen immer selbstständig durch Türschliesser schliessen, da diese Türen stets geschlossen gehalten werden sollen.

Wenn es generell stört und/oder den Betriebsablauf stört, gibt es verschiedene Systeme, die diese Türen aufhalten und nur bei Gefahr schliessen. Das wären Feststellanlagen und Türschliesser mit Freilauffunktion.

 

Weitere Informationen erhalten Sie in der DIN-4102 und DIN-18095

Feucht- und Nassraumtüren

Es gibt Raum Situationen, wo es nicht vermeidlich ist, dass Türen mit Feuchtigkeit in Berührung kommen, wie z.B. Bad, Schwimmbad, Sauna, usw.

In der Regel reichen normale Zimmertüren für ein Bad im Wohnbereich aus. Aber man kennt auch Türen, die eventuell zu dicht an die Dusche gebaut wurden, die mit der Zeit nicht mit der Feuchtigkeit zu Recht gekommen sind.

Daher gibt es extra für solche Fälle, welche den Anspruch haben lange die Funktion sowie die Optik zu erhalten, passende Türen und Elemente.

Hierbei wird unterschieden zwischen Feuchtraumtüren und Nassraumtüren.

 

Feuchtraumtüren

Diese Türen sollten verbaut werden, wenn mit kurzfristiger Feuchtigkeitseinwirkung wie Spritzwasser und/oder hoher Luftfeuchtigkeit zu rechnen ist.

Wenn diese Türen verbaut werden, sollte man auch Beschläge verbauen, die korrisionsgeschützt sind.

 

Nassraumtüren

Diese Türen sollten verbaut werden, wenn diese ständig mit Spritzwasser, Nässe und/oder hoher Luftfeuchtigkeit in Berührung kommen. Hier muß man unbedingt die Beschläge (Bänder / Schlösser / Drücker) verbauen, die korrisionsgeschützt sind. Ebenso sollte man nur Zargen aus Edelstahl oder Alu verwenden.

Antibakterielles Türsystem

Es gibt mittlerweile die Möglichkeit die Oberfläche zu veredeln, dass diese eine antibakterielle Eigenschaft bekommt. Ebenso gibt es Türdrücker, die ebenso diese Eigenschaft besitzen.

Da der Markt immer im Wandel ist, können wir keine genauen Angaben machen, was und wie es aktuell genau möglich ist im Bezug auf Dekore und Designs. Daher informieren wir Sie bei Interesse an solchen Systemen gerne.

Feststellanlagen

Feststellanlagen sind Anlagen, die Brand- und/oder Rauchschutztüren aufhalten und bei Gefahr diese Türen selbstständig schliessen.

Hier gibt es unterschiedliche Systeme, die aber in der Regel an jede Tür montiert werden können. Dies muß man aber in jedem Fall in der bauaufsichtlichen Zulassung der Tür / Türelement überprüfen.

Die baulichen Gegebenheiten spielen auch eine Rolle, wie eine solche Anlage auszusehen hat in Bezug auf die Anzahl von Rauchmeldern usw.

 

Wenn man so eine Anlage in seinem Gebäude verbaut haben möchte, gibt es einige Sachen, die man bei der Nutzung berücksichtigen muß. Abgesehen von der sachkundigen Planung und Montage, unterliegt so eine Anlage einer regelmässigen Prüfung.

Nach der Montage muß erstmal eine Abnahme durch einen Sachkundigen erfolgen, der die Anlage überprüft und die Prüfungsunterlagen erstellt.

Danach muß jeden Monat eine Funktionsprüfung durchgeführt werden, die der Betreiber / Nutzer selbst durchführen kann. Einmal im Jahr muss eine Überprüfung durch einen Sachkundigen erfolgen.

 

Aktuell dürfen wir Abnahmen für DORMA-Feststellanlagen durchführen. Die jährlichen Überprüfungen dürfen wir bei jedem Hersteller durchführen.

Frei-Lauf-Schliesser

Das besondere an Frei-Lauf-Schliessern ist, dass man bei der normalen Türnutzung in der Regel nicht merkt, dass die Tür einen Türschliesser hat.

Man kann die Türen mit einem solchen Schliesser genauso nutzen, wie eine normale Tür. Sie bleibt offen stehen, ganz und/oder nur halb.

Man kann somit die Türschliesser-Funktion aus- und einschalten, so wie es die aktuelle Nutzungssituation fordert.

Eine Kombination mit Rauchmeldern ist auch möglich, um es wie eine Feststellanlage zu nutzen. Dies muß aber geklärt werden, ob es mit dem gewünschten Türschliesser-Hersteller möglich ist, und ob es die Situation zulässt.

Wenn so eine Anlage bei einer Brand- und/oder Rauchschutztür verbaut wird, dann gelten die gleichen Prüfungs- und Wartungsvorschriften wie bei einer Feststellanlage.

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© Christian Lehr